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Zertifikate

Zertifikate

 

Unser Selbstverständnis: Transparenz in der Qualität

Das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift beteiligt sich seit seiner Gründung an Zertifizierungen und Netzwerken mit dem Ziel, die Versorgung unserer Patienten und die Patientensicherheit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterziehen. Dafür werden Arbeitsabläufe und Prozesse nach klar definierten Parametern regelmäßig überprüft, Qualität wird damit messbar und vergleichbar. Ausdruck findet dies in unseren aktuellen Zertifikaten und Qualitätssiegeln, über die wir an dieser Stelle gerne informieren.

Weitere Zertifikate, die die Arbeit der Behandlerteams im akutstationären Bereich unserer Fachklinik auszeichnen finden Sie hier.


 
DIN EN ISO 9001 : 2015 und proCum Cert

Audit im Rahmen der DIN EN ISO-Zertifzierung



Transparenz und Qualität zum Wohle der Patienten

Im Startjahr wurde das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift erstmals nach den Standards von DIN EN ISO 9001 : 2015 inkl. proCum Cert für Rehabilitationseinrichtungen erfolgreich zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die erfolgreiche Qualitätssicherung für die ambulante und stationäre Rehabilitation insbesondere Anschlussheilbehandlung für orthopädische Krankheitsbilder. Anerkannt ist dieses Prüfverfahren von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation und erfüllt mithin die Anforderungen nach § 20 Abs. 2a SGB IX.

Wie kann eine optimale Patientenversorgung und die Patientensicherheit gewährleistet und kontinuierlich verbessert werden? Bei der Überprüfung stehen die unternehmerischen Ziele, strategische Konzepte, die Organisation, Information und Kommunikation sowie die bereitgestellten Ressourcen im Fokus der Betrachtung. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist das Risiko- und Fehlermanagement, um mögliche Gefahren zu erkennen, zu beseitigen und Prozesse und Abläufe insgesamt zu optimieren. 

Auf dem Prüfstand stehen dabei die Strukturen, aber auch alle Regelungen und Prozesse (Struktur- und Prozessqualität), die wir in unserer tagtäglichen Arbeit versuchen, auf die bestmögliche Behandlungsqualität und Sicherheit der Patienten auszurichten. Dabei spielt auch die Führungskultur, die Mitarbeiterorientierung und die praktizierte Fort- und Weiterbildung eine zentrale Rolle.

Das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift stellt sich darüber hinaus den proCum-Cert-Kriterien, die bei konfessionell gebundenen Einrichtungen auf die gelebten christlichen Werte, die Beschäftigung mit ethischen Fragestellungen und die praktizierte Seelsorge abzielen. 

 

Die Rezertifizierung erfolgt alle drei Jahre; in den Zeiten dazwischen garantieren so genannte Förderaudits die Kontinuität in dem nachhaltigen Verbesserungsprozess.

Aktuelles Zertifikat DIN EN ISO 9001 : 2015 und proCum Cert, Dateiformat: PDF, 0.09 MB


 
Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO

Osteologisches Schwerpunktzentrum für Knochenerkrankungen wie Osteoporose

Das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift ist zusammen mit dem St. Josef-Stift vom Dachverband Osteologie (DVO) als Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum zertifiziert worden. Der DVO bestätigt mit dem Zertifikat, dass beide Institutionen „in besonderer Weise eine definierte Kompetenz und nachgeprüfte Qualität in der Prävention und Versorgung osteologischer Krankheiten vorhalten“ und schwerpunktmäßig Patienten mit Knochenerkrankungen „auf dem derzeit besten Stand der medizinischen Erkenntnisse“ versorgen.

Zu den häufigsten Knochenerkrankungen zählt die Osteoporose, die oftmals Brüche des Oberschenkelhalses, der Speiche oder der Wirbelkörper verursacht. Sie kann die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Betroffenen erheblich reduzieren. Circa 7,8 Millionen Menschen sind in Deutschland an Osteoporose erkrankt, 21 % aller Frauen und 6 % aller Männer über 50 Jahre sind betroffen. Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 Jahre erleidet einen durch Osteoporose verursachten Knochenbruch.

Somit sollten Knochenerkrankungen möglichst frühzeitig erkannt und im besten Falle schon vorbeugend behandelt werden. Im Reha-Zentrum und der dazugehörigen Akutklinik profitieren die Patienten von der hohen Spezialisierung, der Expertise der Mitarbeiter, der guten Ausstattung und der interdisziplinären Zusammenarbeit. Die Behandlung erfolgt im Zusammenhang mit entzündlich-rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen und bezieht durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen gegebenenfalls auch Aspekte von Spezialdisziplinen wie etwa der Wirbelsäulenchirurgie mit ein.

Zertifikat Klinisches osteologisches Schwerpunktzentrum DVO


 
Aktion Saubere Hände

Bronze-Zertifikat 2019 - 2020, "Aktion Saubere Hände"



Hand in Hand gegen Krankenhausinfektionen

Wir machen mit! Das St. Josef-Stift Sendenhorst beteiligt sich an der 2008 gegründeten Aktion zur Verbesserung der Händehygiene und damit auch zur Reduzierung von Krankenhausinfektionen. Bei der unter anderem vom Bundesgesundheitsministerium unterstützten „Aktion saubere Hände“ hat sich das St. Josef-Stift bislang dreimal erfolgreich beteiligt. Ende 2013 wurde das St. Josef-Stift mit einem Silber-Zertifikat für seinen Einsatz gegen Krankenhausinfektionen ausgezeichnet.

An den Aktionstagen machen die Hygienebeauftragten regelmäßig darauf aufmerksam, wie in sechs Schritten Hände richtig desinfiziert beziehungsweise gepflegt werden. In der Bluebox wird mit ultraviolettem Licht der Erfolg geprüft, ob Desinfektionsmittel und Hautcreme wirklich jeden Winkel erreicht haben. Auch gibt es dann Informationen, wann die Hände nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO desinfiziert werden sollten:

  • Immer vor Patientenkontakt
  • nach Patientenkontakt
  • nach Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien wie Blut und Sekrete
  • nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung wie Bett, Monitore und Nachtschränkchen
  • vor aseptischen Tätigkeiten wie Verbandswechsel, Blutentnahmen und Injektionen

Studien belegen, dass 30 Prozent der in Kliniken erworbenen Infektionen durch eine gute Händedesinfektion vermieden werden können.

Bronze-Zertifikat "Aktion Saubere Hände" 2019 - 2020 für das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift, Dateiformat: PDF, 0.36 MB


 
Traumanetzwerk

Lückenlos versorgt im TraumaNetzwerk NordWest

Das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift ist seit 2015 als assoziiertes Rehabilitations-Zentrum im TraumaNetzwerk NordWest anerkannt. Das TraumaNetzwerk NordWest ist ein Zusammenschluss von 25 zertifizierten Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden. Zur Optimierung des Behandlungspfades sind außer der Reha-Einrichtung des St. Josef-Stifts Sendenhorst weitere sechs Rehakliniken als assoziierte Netzwerkmitglieder anerkannt.

Ziel des Netzwerks ist die optimale und lückenlose Versorgung von Schwerverletzten nach standardisierten Qualitätsmaßstäben der unfallchirurgischen Fachgesellschaft DGU. Regelmäßig finden Fort- und Weiterbildungen, Treffen und Qualitätszirkel der teilnehmenden Kliniken statt.