Kraft für Psyche & Seele

Psychologische Unterstützung & Seelsorge

Ein Aufenthalt in der Rehabilitation ist oftmals eine außergewöhnliche Situation und häufig mit Verunsicherungen und Fragen, Hoffnungen und Sorgen verbunden. Zum ganzheitlichen Blick auf den Menschen gehört für uns auch die Psyche und die Seele.

Eigenkompetenz stärken

Mentale Kraft und Stärken fördern

Für die Genesung und die Rückkehr in den Alltag braucht es neben der Kompetenz von Medizin, Pflege und Therapie auch menschliche Zuwendung und Unterstützung für Psyche und Geist. Beides kann die eigenen Heilungskräfte stärken. Unser Psychologischer Dienst vermittelt in Vorträgen wertvolles Wissen und bietet bei Bedarf psychologische Einzelgespräche an. Zudem bieten wir auf Wunsch seelsorgerische Unterstützung an.

Krisen meistern, aus Krisen lernen

Psychologischer Dienst

Eine ganzheitliche Behandlung nimmt nicht nur die körperlichen Beschwerden in den Blick, sondern auch das psychische Wohlbefinden. Unser Psychologischer Dienst ist Teil des multiprofessionellen Behandlungsteams und unterstützt die Patientinnen und Patienten dabei, sich auch psychisch gut auf die Rückkehr in den Alltag mit all seinen Herausforderungen vorzubereiten. 

Neben Gesprächen gehören auch Schulungen zum Behandlungsangebot.

Eine Frau sitzt an einem Tisch und hört einem Mann zu.
In Einzelgesprächen können individuelle Sorgen besprochen und Lösungsstrategien entwickelt werden.

Psychologische Einzelgespräche

Einzelgespräche bieten einen geschützten Rahmen, in dem Patientinnen und Patienten auch sehr persönliche und belastende Themen offen ansprechen können. Neben der Auseinandersetzung mit der Erkrankung und der Verarbeitung von Schmerzen besteht hier Raum für individuelle Sorgen, Ängste und weitere persönliche Belastungen.

Unsere Psycholog:innen können außerdem den Blick für weitergehende psychotherapeutische, psychiatrische oder andere Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Beratungsstellen) öffnen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Schulungen unseres Psychologischen Dienstes

In den Schulungen für unsere Reha-Patientinnen und -Patienten wird Wissen zum Umgang mit Schmerzen, Schlafschwierigkeiten, chronischen Erkrankungen und Konfliktfeldern am Arbeitsplatz vermittelt. Dabei geht es vor allem darum, für bestimmte Situationen und Verhaltensmuster zu sensibilisieren und Anregungen zur Selbsthilfe zu geben.

Schulungsreihe "Psychologische Schmerzbewältigung"

Diese Schulung umfasst drei Module und richtet sich vorwiegend an Patient:innen mit fortdauernden oder immer wiederkehrenden Schmerzen. Vorgestellt werden Strategien der psychologischen Schmerzbewältigung (z.B. Bedeutung der Gedanken, der Aufmerksamkeitslenkung und der Entspannung). 

Neben dem fachlichen Input profitieren die Patient:innen auch davon, dass sie miteinander ins Gespräch kommen können und sich so über ihre Strategien (auch über die Gruppe hinaus) austauschen können. 

Ziel der psychologischen Schmerzbewältigung ist es, individuelle Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie Einfluss auf Ihr Schmerzerleben nehmen können. 

Sie erhalten Unterstützung dabei, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass sich das Schmerzerleben sowohl durch die Veränderung von Gedanken und Bewertungen als auch durch eine gezielte Anpassung des Verhaltens beeinflussen lässt. Auf diese Weise können Sie lernen, Ihre Schmerzwahrnehmung zu reduzieren und einen besseren Umgang mit Schmerzen zu entwickeln.

Schulung „Schlaf & Schlafstörungen"

Wie komme ich zu einem erholsamen Schlaf? Unser Schlaf ist ein komplexes Geschehen, auf das viele verschiedene Faktoren einwirken. Informationen über den gesunden Schlaf sowie Ursachen und Auswirkungen von psychisch bedingten Schlafstörungen dienen dazu, das eigene Schlafgeschehen besser zu verstehen. Informationen zur Behandlung von Schlafstörungen und Tipps für den Alltag sollen dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern.

Schulungsreihe „Problemfeld Arbeitsplatz“

Ein Reha-Aufenthalt dient in der Regel der Wiederherstellung oder Erhaltung der Erwerbsfähigkeit. Zielgruppe dieser Schulung sind Patientinnen und Patienten, die im Erwerbsleben stehen oder eine Rückkehr ins Berufsleben planen.

Schulung "Stressbewältigung"

Stress – Belastung oder Salz in der Suppe? In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens wird von Stress gesprochen. Er wird oft negativ bewertet, spornt aber auch zu Leistungen an und ist eine wichtige Quelle für Erfolgserlebnisse. Was ist eigentlich Stress und wie kann er sich im Körper, in Gedanken, im Verhalten und in der Stimmung eines Menschen zeigen? Im Mittelpunkt stehen gesundheitsförderliche Strategien zum Umgang mit Stressauslösern, persönlichen Stressverstärkern und Stress-Reaktionen. 

Schulung "Psychische Widerstandskraft"

Schulung „Unsere Arbeit – Glücksfaktor oder Gesundheitsrisiko?“ Die Erwerbsarbeit ist für viele Menschen Quelle der Lebenszufriedenheit, der psychischen Stabilität und Gesundheit. Andererseits können berufliche Belastungen auch eine akute bis chronische Überbelastung darstellen und in eine psychische Krise münden. Um gesund zu bleiben und aus möglichen Krisen stabil wieder hervor zu gehen, ist die psychische Widerstandskraft (Resilienz) von großer Bedeutung. Bestimmte Resilienzfaktoren können wir zeitlebens trainieren, ausbauen und im privaten und beruflichen Alltag einsetzen. Die Schulung soll hierzu Anregungen liefern. 

Ein junger Mann am linken Bildrand spricht zu einer sitzenden Gruppe von Menschen
Schulungsvorträge unseres Psychologischen Dienstes bieten Hilfe zur Selbsthilfe zu Themen wie Schlafstörungen, Stress oder Schmerzbewältigung.

Kontakt zum Team des Psychologischen Dienstes

Ein Foto über die Schulter einer Patientin, die im Rahmen der Seelsorge mit Alicja Skowasch spricht.
Gespräche für die Seele mit Alicja Skowasch (Hauptamtliche Seelsorge).
Für die Seele sorgen

Seelsorge

Die haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgenden des St. Josef-Stifts Sendenhorst haben Zeit für Sie und Ihr persönliches Anliegen. Unabhängig von Glaubensrichtung und Konfession gehen Sie auf die Menschen zu, hören zu und machen ein Gesprächsangebot. 

In einem geschützten Rahmen bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, über Ihre Fragen zu Spiritualität und Glauben zu sprechen. Sie entscheiden, ob Sie das Gesprächsangebot annehmen wollen oder nicht. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Seelsorgliche Gespräche finden in Ihren Patientenzimmer statt. Im Krankenhaus bieten wir auch die Möglichkeit, im Zimmer der hauptamtlichen Seelsorgerin zu sprechen. Den Kontakt vermitteln die Pflegenden auf den Stationen bzw. im Reha-Zentrum. Sie können die Seelsorgende Alicja Skowasch auch direkt ansprechen oder anrufen. 

Balsam für die Seele

Genauso können aber auch ein persönlicher Segen, ein gemeinsames Gebet, die Sakramente der Kirche (wie zum Beispiel Krankensalbung) oder die Teilnahme am Gottesdienst wohltuend und befreiend sein.

Für Herz & Seele

Räume für Gebet, Stille & Spiritualität

Die Kapelle - ein Ort der Stille

Die Stiftung St. Josef-Stift entspringt aus christlich-katholischen Wurzeln. Ein Zeugnis dieses Ursprungs ist die Kapelle, die als Ort der Stille und des Gebets allen Menschen unabhängig von ihrer Religion und ihrem Glauben offen steht. Fühlen Sie sich eingeladen und lassen Sie sich inspirieren.

Gottesdienstangebote

Die aktuellen Zeiten der Gottesdienste entnehmen Sie bitte den Informationstafeln auf Ihrer Station, im Reha-Zentrum oder in der Kapelle.

Die Teilnahme an den Gottesdiensten ermöglichen wir auch im Patientenzimmer über den Fernseher.

Krankenkommunion

Auf Wunsch reichen wir bettlägerigen Patientinnen und Patienten die Kommunion im Patientenzimmer. Sprechen Sie dafür gerne das Pflegeteam an.

Blick in den Innenraum einer Kapelle mit hohen Säulen, Spitzbögen und großen Buntglasfenstern; Tageslicht fällt durch die Fenster in den Raum.
Interreligiöser Gebetsraum

Das St. Josef-Stift steht für Weltoffenheit mit christlichen Wurzeln. Respekt und Toleranz sind als zentraler Wert in unserem Leitbild verankert. Patientinnen, Patienten, Mitarbeitenden und Gästen steht auf der Orgelempore in der Krankenhauskapelle ein interreligiöser Gebetsraum für Meditation und Gebete aller Religionen zur Verfügung. Erreichbar ist der Raum im 1. OG über die Station A1 oder über das Treppenhaus neben dem Kapellenturm.

Der Raum bietet unter anderem:

  • Gebetsteppiche (nach Mekka ausgerichtet)
  • den Koran und Gebetsbücher
  • Kopftücher, Gebetsschuhe und Gebetskleider
  • Platz für Symbole weiterer Religionen
Drei Personen stehen barfuß in einem hohen Kapellenraum mit Säulen und Buntglasfenstern; vor ihnen liegen unterschiedlich farbige Gebetsteppiche auf dem Boden, eine Person hält ein Buch in den Händen.

Kontakt zum Seelsorgeteam